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Hoch Cooper Februar 2012

 

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 Hochdruckgebiet Cooper sorgt Anfang Februar 2012 für strengen Frost in Zwickau


Hochdruckgebiet Cooper sorgt Anfang Februar 2012 für eisige Temperaturen.

 

Nach dem bis Ende Januar andauernden, durch Westwinde geprägtem milden Winterwetter, stellte sich um den 25. Januar die großräumige Wetterlage radikal um und über dem Norden Russlands baute sich ein kräftiges Hochdruckgebiet, mit einem Kerndruck von 1060 hPa auf.

Dieses Hochdruckgebiet mit dem Namen "Cooper" versorgte uns ab Ende Januar, gefolgt von "Dieter" und "Dieter II", mit eisiger Luft aus Osten.

Die durch die Ostströmung herangführte, sehr trockene Luft lag bei unter -20°C in 850hPa (entspricht ca. 1400m Meereshöhe).

In Verbindung mit der vorhandenen Schneedecke sanken die Temperaturen an sechs Tagen unter minus Zwanzig Grad Celsius, welches in manchen Wintern als alleinstehendes Minimum niemals der Fall gewesen ist.

Aber auch die Höchsttemperaturen stellten manchen Februarwert (Minimum) der vergangenen Jahre in den Schatten. Am kältesten war es am 2. Februar.

Nachdem das Thermometer am morgen auf -24,6°C sank, stoppte die Temperatur bereits bei -13,3°C als Höchstwert. Der Tagesschnitt von unter Minus 19 Grad Celsius ist als Tageswert schon aussergewöhnlich. Genauso die Durchschnittstemperatur der ersten Februardekade, welche bei -14°C lag.

Betrachtet man den Zeitraum vom 1. - 12. Februar, so ergibt sich sogar eine Durchschnittstemperatur von -14,9°C, welches einer Abweichung vom langjährigen Klimamittel für Zwickau im Monat Februar, von -14,1°C entspricht.

Die tiefste Temperatur dieser eisigen Periode (gemessen in 2 Meter Höhe) gab es am 12. Februar mit -24,9°C und somit wurde der Tiefstwert (-25,1°C)

vom 6. Januar 2009 nur knapp verfehlt.

Der kälteste, mir bekannte Februarmonat in der Stadt Zwickau mit -11,9°C (!) stammt aus dem Jahr 1929 und wird/wurde (zum Glück) durch die Einsetzende Milderung ab dem 13. Februar nicht erreicht.

 

 



Bilder der vereisenden Zwickauer Mulde Anfang Februar 2012

Durch den Rückstau des Cainsdorfer Wehres, reicht das Eis bereits bis oberhalb der Mündung des Rödelbaches Etwa 200 Meter oberhalb ist zur Zeit das Stauende Der Rödelbach schafft es nicht den Einlauf Eisfrei zu halten Die starke Strömung sorgt in der Kanustrecke noch für Eisfreiheit, Grundeisansatz erkennbar. Eisansätze am Rande sind zu erkennen, sowie Grundvereisung. Wehr Crossen am 04.02.12 Höhe Ilkazell gibt es noch freies Wasser Sechs Tage später ist es auch hier zu Hier vermutet man keinen Fluss



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